Juniorforschungsgruppen am NCT

Am NCT arbeiten aktuell vier Juniorforschungsgruppen an neuen Erkenntnissen über die Beschaffenheit und Behandlung von Tumoren. Die Gruppen wurden mit Hilfe von Ausschreibungen ausgewählt und werden für drei Jahre gefördert. Sie alle haben einen innovativen translationalen Forschungsschwerpunkt sowie eine multidisziplinäre Ausrichtung.

  • Vehlow, Anne: Tumorinvasion und Metastasierung
    Ziel der Gruppe ist es zu erforschen, welche Wirkung die Strahlentherapie auf die Beweglichkeit
    von Tumorzellen hat und wie dies mit der Entstehung von Therapieresistenzen zusammenhängt. Ein besonderes Augenmerk gilt Zellen, die sich vom eigentlichen Tumor wegbewegen. Durch die Charakterisierung der hier vorliegenden molekularen Abläufe möchten die Wissenschaftler neue Zielproteine identifizieren, Tumorzellen in ihrer Beweglichkeit hemmen und für die Strahlentherapie angreifbar machen.
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  • Erdmann, Kati: Biomarker bei Prostatakrebs
    Obwohl Prostatakrebs eine der häufigsten Tumorarten bei Männern ist, mangelt es an präzisen und verlässlichen Biomarkern, mit deren Hilfe sich die Erkrankung früh diagnostizieren und in ihrem Verlauf vorhersagen lässt. Die Forschungsgruppe will charakteristische Proteine oder Gene aus Blut und Urin von Patienten charakterisieren und für die Diagnose und personalisierte Therapie nutzbar machen. 
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  • Mitroulis, Ioannis: Die Rolle der Knochenmarksumgebung bei myeloischer Leukämie
    Die Forschungsgruppe entwickelt neue therapeutische Strategien für Patienten mit Erkrankungen des Knochenmarks. Hierfür untersuchen die Wissenschaftler die Interaktion zwischen nicht vollständig ausgebildeten Stammzellen, leukämischen Stammzellen und der Mikroumgebung des Knochenmarks. Ein besonderes Augenmerk gilt zudem einem von uns neu entdeckten Molekül – Del-1 –, das eine wichtige Rolle bei der Blutbildung im Knochenmark zu spielen scheint.
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  • Theis, Mirko: Wirkung von immunregulatorischen Proteinen bei Krebs
    Immuntherapien sind ein vielversprechender neuer Ansatz in der Krebsmedizin. Dabei interagieren sowohl auf Seiten der Tumorzellen als auch der körpereigenen Abwehrzellen viele molekulare Partner miteinander. Mit welchen Mechanismen Tumorzellen resistent gegen Immunreaktionen werden, genauer: wie sie immunregulatorische Proteine aktivieren oder unterdrücken, untersucht die Forschungsgruppe von Dr. Theis. 
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