"626 Takte gegen Krebs"

Am 12. März lädt das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) zu einem spannenden Benefizkonzert ein, dessen Ausgang die Besucher maßgeblich mitbestimmen.

Dresdner Kapellsolisten, Leitung Helmut Branny

Programm:

J.S. Bach: Doppelkonzert d-Moll für 2 Violinen, Streicher und Bc. BWV 1041
Soloviolinen:  Susanne Branny/ Annette Unger    

A.Vivaldi: Konzert für  Fagott, Streicher und B.c. d- Moll RV 481
Solofagott: Erik Reike

A.Vivaldi: „ In turbato mare irato“ - Motette für Sopran, Streicher und B.c,

Sopran: Stephanie Atanasov

Pause

J.S. Bach: Konzert für Cembalo, Streicher und B.c. f-Moll BWV 1056
Cembalo: Jobst Schneiderat

A.Vivaldi: Konzert für Flöte, Streicher und B.c. „ La tempesta di mare“
Soloflöte: Bernhard Kury

G.Ph. Telemann: Don Quichotte- Suite
                

Tickets/Takte kaufen:

Takte/Tickets à 20 Euro, ermäßigt 10 Euro (Schüler, Studenten, Senioren)

Takte/Tickets online hier bestellen

Vorverkauf: Zeitungskiosk im Uniklinikum Dresden, Presse und Buch Ullersdorfer Platz 1, SZ-Ticketservice Altmarktgalerie* und Karstadt* (*zzgl. VVK-Gebühr)

Abendkasse Kreuzkirche ab 18 Uhr

Freie Sitzplatzwahl

Werden Sie Teil der Komposition!

Eine Krebserkrankung bringt das Leben aus dem Takt und ist für Patienten und für alle Angehörigen ein dramatischer Einschnitt. Ein Einschnitt ist es auch, wenn ein Musikstück plötzlich abbricht und statt der eben gehörten Melodie Stille einkehrt.

Genau das könnte beim NCT/UCC-Benefizkonzert in der Kreuzkirche geschehen. Und zwar dann, wenn es nicht gelingt, alle 626 Takte des letzten Musikstücks auf dem Programm – der Don Quichotte-Suite von Telemann – zu verkaufen. Denn: Mit jeder Konzertkarte erwerben die Besucher symbolisch einen Takt. Nur die Takte, die verkauft werden, werden auch gespielt. Ob es gelingt die beschwingte Suite bis zum Ende erklingen zu lassen?

Fernsehmoderatorin Anja Koebel führt durch das Konzert, dessen Erlös der patientennahen Krebsforschung am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) zu Gute kommt.

Das Konzertformat wurde am NCT Heidelberg entwickelt, das dafür mit dem Deutschen Fundraisingpreis ausgezeichnet wurde.

Dresdner Kapellsolisten

Mitreißende, vitale Interpretationen sind Programm bei den Dresdner Kapellsolisten. Seit 1994 sind die  Mitglieder des Ensembles verbunden in ihrer Leidenschaft für eine epochengetreue Rekonstruktion  des barocken, klassischen und romantischen Musikerbes.

Hauptsächlich Mitglieder der Sächsischen Staatskapelle bilden die Dresdner Kapellsolisten. Unter der Leitung des Mitbegründers und „Primus inter pares“ Helmut Branny erwecken sie die sprachlichen und gestischen Elemente der Musik zu einer lebendigen Klangrede. Die intensive Pflege des umfangreichen Kammermusikerbes, die alle bis heute gewonnenen historischen und stilistischen Erkenntnisse einbezieht, bildet nur einen der Schwerpunkte in der Arbeit der Dresdner Kapellsolisten. 

Mindestens ebenso sehr liegt dem vielseitigen Klangkörper die Wiederentdeckung zu Unrecht vergessener oder selten gespielter Werke am Herzen. Komponisten wie Johann Gottlieb Naumann, Anton Teyber, Johann Baptist Neruda, Antonio Rosetti und  Friedrich Wilhelm Herschel kommen dabei neu zu Wort, ebenso, mit dem besonderen Ziel der Wiederbelebung des Dresdner Repertoires, Franz Seydelmann, Johann Georg Pisendel und Johann Gottlieb Graun, Jan Dismas Zelenka, Antonin Reichenauer, Antonio Lotti oder Prinzessin Amalia von Sachsen.

Ihre rege Konzerttätigkeit führt die Dresdner Kapellsolisten in alle wichtigen Musikzentren Deutschlands. Im Ausland gastiert das Ensemble u. a. in Italien, Polen, Ungarn, Tschechien, Österreich, Slowenien, Kroatien, Luxemburg, Lichtenstein, Niederlande, Schweiz, Japan und Korea und bei  namhaften Festivals  wie z.B. dem Rheingau Musik Festival, Würzburger Mozartfest oder den   Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Eine künstlerische Zusammenarbeit verbindet die Dresdner Kapellsolisten mit international renommierten Solisten, u.a. Jan Vogler, Viktoria Mullova, Mirjam Contzen, Peter Rösel, Francois Leleux, Matthias Görne, Alison  Balsom, Albrecht Mayer, ebenso mit Nils Mönkemeyer, Martin Stadtfeld, Gabór  Boldóczki, Sergej Nakariakov, Dorothee Oberlinger, Daniel Müller-Schott, Johannes Moser, Tine Thing Helsethund Lise de la Salle. Mit dem Dresdner Kreuzchor pflegen Helmut Branny und sein Ensemble eine langjährige künstlerische Beziehung.

Die Dresdner Kapellsolisten sind Preisträger des Deutschen Musikpreises „Echo Klassik“.