Forschungsgruppe Patientenberichtete Angaben

Die Orientierung an den Wünschen und Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten ist eine der großen Zielstellungen der Medizin. Sie erfolgt in Gesprächen mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten und einer aufmerksamen Versorgung durch die Pflegekräfte. In den letzten Jahrzehnten hat sich zudem eine wissenschaftliche Teildisziplin herausgebildet, die man als Outcome-Forschung bezeichnet. Diese beruht auf der Einsicht, dass sich der Erfolg einer medizinischen Behandlung und die Symptome des Krankheitsgeschehens nicht immer und allein durch das vorhandene Instrumentarium objektiver Messungen (wie z.B. Blutwerte oder Blutdruck) bestimmen lässt. Vielmehr ist es notwendig, die Wahrnehmungen, Verhaltensweisen, Empfindungen und Ziele des Patienten in die medizinische Versorgung einzubeziehen.

Patientenberichtete Angaben

Die Outcome-Forschung kommt dieser Einsicht nach, indem sie Instrumente in Form von Fragebögen entwickelt und einsetzt, welche die Perspektive der Patientinnen und Patienten in systematischer und wissenschaftlich gültiger Form erfassen können. Für diese Art der Befragung hat sich der Name „patientenberichtete Angaben“ – kurz PRO (aus dem Englischen für Patient-reported Outcomes) eingebürgert. PROs gibt es in verschiedenen Bereichen, sie erfassen z.B. die gesundheitsbezogene Lebensqualität, die Behandlungszufriedenheit, das Schmerzempfinden, die seelische Belastung und vieles mehr.


PROs dienen unterschiedlichen Zwecken. Einige Beispiele:

  • In der medizinischen Forschung werden sie unter anderem dazu verwendet, herauszufinden, wie es den Patientinnen und Patienten vor, während oder nach einer Behandlung geht. So ist vorstellbar, dass zwar zwei Medikamente dieselbe Wirksamkeit besitzen, eines aber stärkere subjektive Beschwerden bei der Behandlung hervorruft. Diese Beschwerden können mit patientenberichteten Angaben systematisch erfasst werden.
  • PROs können das medizinische Personal auf Symptome und Bedürfnisse aufmerksam machen. Manchmal kommen im mitunter hektischen Klinikalltag bestimmte Anliegen und Beschwerden der Patientinnen und Patienten nicht zur Sprache. Durch die Nutzung von PROs werden sie dennoch erfasst.
  • Nicht immer können Ärztinnen/ Ärzte und Pflegekräfte gut beurteilen, wie es den Patientinnen und Patienten geht. Wie stark die eigenen Schmerzen sind, kann man am Besten selbst einschätzen. PROs erfassen dieses Empfinden in systematischer Form.
  • Die Erfassung von PROs kann dazu dienen, verschiedene Gesundheitsparameter der Patientinnen und Patienten über die Zeit zu erfassen und so sonst unbemerkte Veränderungen anzuzeigen.

PROs in der Krebsforschung und -behandlung

In der Onkologie ist die Erfassung von patientenberichteten Angaben in der Forschung schon seit einigen Jahrzehnten gängig. Neue Medikamente werden z.B. auch daraufhin untersucht, inwiefern sie sich auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität auswirken. Seit einigen Jahren werden PROs auch im klinischen Alltag verwendet.

Am Uniklinikum erheben wir patientenberichtete Angaben in elektronischer Form. Patientinnen und Patienten erhalten ein Tablet und können zu unterschiedlichen Zeitpunkten verschiedene, für sie relevante Fragebögen ausfüllen. Die elektronische Datenerfassung macht die Auswertung der Daten und damit ihre Nutzung wesentlich leichter. So sehen Pflegepersonal und Ärztinnen/ Ärzte auf einen Blick, wenn bestimmte Symptome bspw. einer eingehenderen Untersuchung bedürfen.

Auch die Versorgungsforschung ist eine relativ neue Wissenschaft. Sie geht von der Einsicht aus, dass es sich bei medizinischen Behandlungen um komplexe Geschehen handelt, bei denen eine Vielzahl von Personen, Einrichtungen, Gerätschaften und Professionen beteiligt sind. Dieses komplexe Geschehen zu untersuchen und optimale Wege im Sinne des Wohles der Patientinnen und Patienten zu finden, ist Aufgabe der Versorgungsforschung. Um dies zu erreichen, wird häufig auf patientenberichtete Angaben zurückgegriffen, da diese oft die passenden Zielgrößen für eine gute Patientenversorgung erfassen. So kann ein Krankenhausaufenthalt etwa unter dem Aspekt der Patientenzufriedenheit bewertet werden und eine Schmerzbehandlung unter dem Aspekt der Schmerzlinderung.

Weitere Informationen auf Englisch

ePRO

Ziel: Etablierung der elektronischen Erfassung patientenberichteter Angaben in der onkologischen Versorgung.

Aktueller Stand: Fragebogenentwicklung bis Ende 2018. Implementierung einer einmaligen elektronischen Erfassung patientenberichteter Angaben bei Erstbesuch am UCC. Implementierung

Gegenwärtige Aufgaben: Etablierung der Erfassung patientenberichteter Angaben im Längsschnitt im Klinikum und zu Hause. Ausweitung auf weitere interessierte Abteilungen und Kliniken am UKD.

 

EORTC-Fragebogenentwicklung

Beteiligung an der Entwicklung lebensqualitätsbezogener Fragebögen unter der Ägide der EORTC-Lebensqualitätsgruppe (https://qol.eortc.org/). Gegenwärtig Beteiligung an der Entwicklung von Fragebögen für Sarkompatienten, für Krebs-Überlebende sowie zur finanziellen Belastung bei Krebserkrankung.

 

NCT-Registerprojekt (federführend ZEGV)

Etablierung von Kohorten unterschiedlicher Krebsentitäten mit Erfassung von Behandlungsdaten, PROs und weiteren Angaben. Integration verschiedener Datenquellen.

 

Corona und Krebs (WIBCE)

Erfassung der psychischen Belastung, der Versorgungssituation sowie der Lebensqualität von Krebspatienten während der COVID19-Pademie (www.uniklinikum-dresden.de/wibce sowie https://wibce.org/krebs-und-corona).

 

LUPE: Längsschnittanalyse des Unterstützungsbedarfs bei Patienten und deren Angehörigen stratifiziert nach biopsychosozialen Einflussfaktoren

Ob und wann onkologische Patient*innen psychoonkologische Unterstützung wünschen oder in Anspruch nehmen, hängt nicht allein von der psychosozialen Belastung, sondern von einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren ab. Daher weicht der objektive Bedarf häufig vom subjektiv empfundenem Unterstützungsbedürfnis ab. Das LUPE-Projekt erfasst die Inanspruchnahme psychoonkologischer Versorgung sowie den objektiven Bedarf und das subjektive Bedürfnis nach psychoonkologischen Angeboten bei Patient*innen und deren Angehörigen im Behandlungsverlauf. Dabei sollen Faktoren identifiziert werden, die Bedarf, Bedürfnis und Inanspruchnahme psychoonkologischer Versorgung beeinflussen, um diese zukünftig in der Versorgungsplanung zu berücksichtigen.

Kooperation mit Prof. Dr. Anja Mehnert-Theuerkauf, Universitätsklinikum Leipzig, PD Dr. Ute Goerling, Charité Berlin sowie Prof. Dr. Tanja Zimmermann, Medizinische Hochschule Hannover

Ansprechpartnerin UKD: M.Sc. Psych. Charis Sura

 

Versorgungssituation und Lebensqualität von Sarkompatienten (PROSa) - (federführend MK1)

Beobachtungsstudie zur Versorgungssituation und Lebensqualität von Sarkompatienten in Deutschland mit 12-monatigem Follow-Up (https://www.uniklinikum-dresden.de/prosastudie).

 

PRO-CTCAE: Darmkrebs

Entwicklung eines Darmkrebs-spezifischen Fragebogens zur patientenberichteten Erfassung von unerwünschten Ereignissen. (https://www.klinische-pharmazie.info/forschung/arzneimitteltherapiesicherheit-bei-onkologischen-patienten)

Kooperation mit PD Dr. M. Schuler & Prof. U. Jaehde (Klinische Pharmazie, Universität Bonn)

Ansprechpartner Uniklinikum Dresden: Dipl.-Psych. Leopold Hentschel

 

OPUS

OPUS – Online-Unterstützungsprogramm für PatientInnen unter Strahlentherapie soll als ein multidisziplinäres und personalisiertes e-health Angebot erstellt und in der Anwendbarkeit geprüft werden. Das therapeutengestützte Informations- und Beratungsangebot dient dabei zur Wissensvermittlung, Unterstützung und Beratung für PatientInnen in der Strahlentherapie.

Kooperation mit Dr. Steffen Appold (Universitätsklinikum, Strahlentherapie), NCT Uniklinikum Heidelberg

Ansprechpartner: Dipl.-Psych. Beate Hornemann (Leitung Psychoonkologie), Angelika Gruner (Psychologin), Theresa Müller

 

PrePP (Prediction Readmission in Palliative Patients)

Identifikation von strukturellen Faktoren die zur Vorhersage ungeplanter Krankenhauseinweisungen bei palliativen Patientinnen dienen können. Erfassung der psychischen Belastung von pflegenden Angehörigen, Kooperation mit Dr. Katharina Schütte (SAPV-Team, Universitätsklinikum Dresden)  (https://www.uniklinikum-dresden.de/de/das-klinikum/universitaetscentren/upc/sapv)

Ansprechpartner: Dipl.-Psych. Leopold Hentschel

 

Opti-Screen: Optimierte psychoonkologische Versorgung durch einen interdisziplinären Versorgungsalgorhythmus – vom Screening zur Intervention

Zur ganzheitlichen Behandlung krebserkrankter Menschen gehört nicht nur ein umfangreiches medizinisches und soziotherapeutisches Behandlungsangebot, sondern auch eine psychologische Grundversorgung, die auf die individuellen Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten eingeht, diese und ihre Angehörigen während und nach der Erkrankung begleitet und in ihrer individuellen Krankheitsbewältigung unterstützt. Für eine bedarfs- und bedürfnisorientierte Erfassung des Versorgungsanliegens von onkologisch erkrankten Patienten sieht die Leitlinie eine systematische Erfassung vor. Diese erfolgt in Form eines Fragebogens zur aktuellen psychischen Belastung und des individuellen Gesprächswunschs der Patientinnen und Patienten. OptiScreen soll dazu beitragen, diesen Screeningprozess zu optimieren und zu professionalisieren, um eine zielgenaue Zuweisung zu psychoonkologischen Angeboten zu ermöglichen. Zur Erreichung dieses Ziels dient nicht nur die Entwicklung eines neuen Behandlungspfades, sondern auch die Schulung der onkologischen Fachpflege.

Kooperation mit Prof. Dr. rer. nat. Tanja Zimmermann, Medizinischen Hochschule Hannover und Prof. Dr. Anja Mehnert-Theuerkauf, Universitätsklinikum Leipzig.

Ansprechpartner UKD: M. Sc. Psychologin Franziska Dietzsch, M.Sc. Psych. Charis Sura

 

SIO-Studie: Suizidalität in der Onkologie – Untersuchung zum Auftreten von Suizidalität in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Diagnosestellung, sozialer Einflussgrößen sowie psychopathologischer Variablen

Die SIO-Studie untersucht die psychische Gesamtbelastung, Angst, Depressivität, Resilienz und Suizidalität von Patienten nach Erhalt einer Krebsdiagnose. Dabei wird bei Patienten mit Hirntumoren (vorrangig Gliome) und Hirnmetastasen eine Patientenbefragung inklusive Skalenerhebung durchgeführt. Die Patienten werden in zwei Gruppen randomisiert. Beide Gruppen werden zu den oben genannten Parametern befragt und die Interventionsgruppe wird zusätzlich durch regelmäßige Telefonkontakte begleitet. Nach sechs Monaten erfolgt eine Follow-up-Untersuchung zum Outcome-Vergleich.

Leitung: PD Dr. med. habil. Ute Lewitzka (Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie), In Kooperation mit dem Psychoonkologischen Dienst des NCT/ UCC sowie der Klinik für Neurochirurgie des UKD. Durchführung: Pauline Baumann (Doktorandin der Medizin).

Ansprechpartnerin: M. Sc. Psychologin Franziska Dietzsch

Stand: 08/2020

Publikationen

2022

  • Martin Eichler, Leopold Hentschel, Susanne Singer, Beate Hornemann, Stephan Richter, Peter Hohenberger, Bernd Kasper, Dimosthenis Andreou, Daniel Pink, Jens Jakob, Karin Arndt, Martin Bornhäuser, Jochen Schmitt, Markus K. Schuler, Psychische Verfassung und psychosoziale Versorgungssituation von Patienten mit Knochensarkomen – Resultate einer deutschen multizentrischen Beobachtungsstudie (PROSa), Der Onkologe, 10.1007/s00761-022-01098-8
  • Marieke van Leeuwen, Jacobien M. Kieffer, Martin Eichler, Teresa E. Young, Neil K. Aaronson, Lonneke V. van de Poll et. al: Phase III study of the European Organisation for Research and Treatment of Cancer: Quality of Life cancer survivorship core questionnaire, Journal of Cancer Survivorship, doi.org/10.1007/s11764-021-01160-1
  •  Martin Eichler, Susanne Singer, Leopold Hentschel, Stephan Richter, Peter Hohenberger, Bernd Kasper, Dimosthenis Andreou, Daniel Pink, Jens Jakob, Robert Grützmann; Stephen Fung; Eva Wardelmann, Karin Arndt, Vitali Heidt, Sergio Armando Zapata Bonilla, Verena I. Gaidzik, Helena K. Jambor, Jürgen Weitz, Klaus-Dieter Schaser, Martin Bornhäuser, Jochen Schmitt, Markus K. Schuler: The association of Health-Related Quality of Life and 1-year-survival in sarcoma patients - Results of a Nationwide Observational Study (PROSa), BJC, doi.org/10.1038/s41416-022-01702-z

2021

  • Martin Eichler, Daniel Pink, Franka Menge, Jens Jakob, Leopold Hentschel, Stephan Richter, Peter Hohenberger, Bernd Kasper, Dimosthenis Andreou, Susanne Singer, Robert Grützmann, Diana I. Dmytrow, Karin Arndt, Armin Tuchscherer, Peter Reichardt, Marit Ahrens, Annegret Kunitz, Johannes Mohm, Martin Bornhäuser, Jochen Schmitt, Markus K. Schuler: Quality of life of GIST patients with and without current tyrosine kinase inhibitor treatment: Cross-sectional results of a German multicentre observational study (PROSa), European Journal of Cancer Care,  10.1111/ecc.13484
  • Ilse van Eck, Dide den Hollander, Emma Lidington, Leopold Hentschel, Martin Eichler, Samer Salah, Susanne Singer, Monica Pinto, Lena Fauske, Marco Fiore, Ioanna Nixon, Anastasia Constantinidou, Ingrid M.E. Desar, Johannes J. Bonenkamp, Winan J. van Houdt, Milou J.P. Reuvers, Rick L. M. Haas, Øyvind S. Bruland, Bernd Kasper, Winette T.A. van der Graaf, Olga Husson: Health-Related Quality of Life Issues Experienced by Thoracic and Breast Sarcoma Patients: A Rare and Understudied Group. Journal of Clinical Medicine, doi.org/10.3390/jcm10225334
  • Matthias Büttner, Susanne Singer, Leopold Hentschel, Stephan Richter, Peter Hohenberger, Bernd Kasper, Dimosthenis Andreou, Daniel Pink, Kathy Taylor, Karin Arndt, Martin Bornhäuser, Jochen Schmitt, Markus K. Schuler, Martin Eichler: Financial toxicity in sarcoma patients and survivors in Germany: results from the multicenter PROSa study, Support Care Cancer (2021). doi.org/10.1007/s00520-021-06406-3
  • Stephen Fung, Hany Ashmawy, Anja Schauer, Martin Eichler, Sami Safi, Levent Dizdar, Alexander Rehders, Wolfram Trudo Knoefel, Georg Fluegen: Does Video-Assisted Thoracoscopic Surgery with Bullectomy and Partial Pleurectomy for Primary Spontaneous Pneumothorax Impair Health-Related Quality of Life and Pulmonary Function?, Healthcare 2021, 9(11), 1463; doi.org/10.3390/healthcare9111463
  • Doris Janssen, Katharina Lingelbach, Sabrina Gado, Philipp Maurer, Daniela Piechnik, Martin Eichler, Dennis Knopf, Leopold Hentschel, Markus Schuler, Daniel Sernatinger Matthias Peissner: WIBCE – A Web Application Helping People to Reflect Their Infection Risk and Psychological Well-Being and Act Accordingly During the COVID-19 Pandemic, in: J. Kalra et al. (Eds.): AHFE 2021, LNNS 263, pp. 515–522, 2022, doi.org/10.1007/978-3-030-80744-3_64
  • Katharina Lingelbach, Daniela Piechnik, Sabrina Gado, Doris Janssen, Martin Eichler, Leopold Hentschel, Dennis Knopf, Markus Schuler, Daniel Sernatinger, Matthias Peissner: Effects of the COVID-19 Pandemic on Psychological Well-being and Mental Health, Front. Public Health 9:655083, DOI: 10.3389/fpubh.2021.655083.
  • Katharina Lingelbach, Sabrina Gado, Doris Janssen, Daniela Piechnik, Martin Eichler, Dennis Knopf, Leopold Hentschel, Markus Schuler, Daniel Sernatinger, Matthias Peissner: Identifying the Effects of COVID-19 on Psychological Well-Being Through Unsupervised Clustering for Mixed Data. In: Yang XS., Sherratt S., Dey N., Joshi A. (eds) Proceedings of Sixth International Congress on Information and Communication Technology. Lecture Notes in Networks and Systems, vol 235. Springer, Singapore. doi.org/10.1007/978-981-16-2377-6_81
  • Martin Eichler, Dimosthenis Andreou, Henriette Golcher, Leopold Hentschel, Stephan Richter, Peter Hohenberger, Bernd Kasper, Daniel Pink, Jens Jakob, Hany Ashmawy, Simone Hettmer, Armin Tuchscherer, Matthias Grube, Vitali Heidt, Christina Jentsch, Jessica Pablik, Eva Wardelmann, Karl-Friedrich Kreitner, Ulrich Kneser, Carolin Tonus, Pauline Wimberger, Olaf Schoffer, Peter Reichardt, Markus Wartenberg, Maria Eberlein-Gonska, Martin Bornhäuser, Jochen Schmitt, Markus K. Schuler: Utilization of Interdisciplinary Tumor Boards for Sarcoma Care in Germany: Results from the PROSa Study, Oncol Res Treat, doi.org/10.1159/000516262

2020

  • Martin Eichler, Leopold Hentschel, Stephan Richter, Peter Hohenberger, Bernd Kasper, Dimosthenis Andreou, Daniel Pink, Jens Jakob, Susanne Singer, Robert Grützmann, Stephen Fung, Eva Wardelmann, Karin Arndt, Vitali Heidt, Christine Hofbauer, Marius Fried, Verena I. Gaidzik, Karl Verpoort, Marit Ahrens, Jürgen Weitz, Klaus-Dieter Schaser, Martin Bornhäuser, Jochen Schmitt, Markus K. Schuler and the PROSa Study Group: The Health-Related Quality of Life of Sarcoma Patients and Survivors in Germany—Cross-Sectional Results of a Nationwide Observational Study (PROSa), Cancers 2020, 12, 3590; Doi:10.3390/cancers12123590
  • Olaf Schoffer, Martin Roessler, Thomas Datzmann, Dimosthenis Andreou, Jens Jakob, Martin Eichler, Stephan Richter, Markus Schuler, Jochen Schmitt: Medical care and survival of soft tissue and bone sarcoma patients: Results and methodological aspects of a German sub-national cohort study based on administrative healthcare data, Oncology Research and Treatment, DOI: 10.1159/000513178
  • Dide den Hollander, Marco Fiore, Javier Martin-Broto, Bernd Kasper, Antonio Casado Herraez, Dagmara Kulis, Ioanna Nixon, Samantha C. Sodergren, Martin Eichler, Winan J. van Houdt, Ingrid M.E. Desar, Isabelle Ray-Coquard, Claire Piccinin, Hanna Koseła-Paterczyk, Aisha Miah, Leopold Hentschel, Susanne Singer, Roger Wilson, Winette T.A. van der Graaf, Olga Husson: Incorporating the patient voice in sarcoma research: How can we assess health-related quality of life in this heterogeneous group of patients? A study protocol, Cancers 2020, dx.doi.org/10.3390/cancers13010001
  • Schuler, M. K., Günther, M., Jaehde, U., & Hentschel, L. (2020). Lebensqualität in der digitalen Transformation. Forum, 1–5. doi.org/10.1007/s12312-020-00842-8
  • Humayra Rashid, M.B.B.S; MSc; Martin Eichler; Marlene Hechtner; Emilio Gianicolo; Beatrice Wehler; Roland Buhl; Heinz Schmidberger; Jan A. Stratmann; Bernhard Gohrbandt; Cornelius Kortsik; Ursula Nestle; Hubert Wirtz; Maria Blettner; Susanne Singer: Returning to Work in Lung Cancer Survivors– A Multi-Center Cross-sectional Study in Germany; Supportive Care in Cancer, DOI: 10.1007/s00520-020-05886-z
  • Hentschel L, Richter S, Kopp HG, et al (2020) Quality of life and added value of a tailored palliative care intervention in patients with soft tissue sarcoma undergoing treatment with trabectedin: a multicentre, cluster-randomised trial within the German Interdisciplinary Sarcoma Group (GISG). BMJ Open 10:e035546. https://doi.org/10.1136/bmjopen-2019-035546
  • Martin Eichler: Das menschliche Urteil in der evidenzbasierten Medizin, Der Onkologe, DOI: 10.1007/s00761-020-00720-x
  • Inga Bekes; Martin Eichler; Susanne Singer; Thomas W.P. Friedl; Nadia Harbeck; Brigitte Rack; Helmut Forstbauer; Christian Dannecker; Jens Huober; Marion Kiechle; Krisztian Lato; Wolfgang Janni; Visnja Fink: Impact of granulocyte colony-stimulating factor (G-CSF) and epoetin (EPO) on hematological toxicities and quality of life in patients during adjuvant chemotherapy in early breast cancer - Results from the multi-center randomized ADEBAR trial, Clinical Breast Cancer, DOI: 10.1016/j.clbc.2020.03.008
  • Emilio Gianicolo, Martin Eichler, Oliver Muensterer, Konstantin Strauch, Maria Blettner: Methods for evaluating causality in observational studies, Deutsches Ärzteblatt, DOI: 10.3238/arztebl.2020.0101

2019

  • Martin Eichler, Marlene Hechtner, Beatrice Wehler, Roland Buhl, Martin Sebastian, Jan Stratmann, Heinz Schmidberger, Cornelius Kortsik, Ursula Nestle, Hubert Wirtz, Thomas Wehler, Maria Blettner, Susanne Singer: Use of psychosocial services by lung cancer survivors in Germany.  Results of a German multicenter study (LARIS), Strahlentherapie und Onkologie, doi.org/10.1007/s00066-019-01490-1
  • Martin Eichler, Jochen Schmitt, Markus K Schuler: Die Dauer von Ethikvoten in Deutschland – am Beispiel einer nicht –interventionellen Beobachtungsstudie mit 44 teilnehmenden Zentren (PROSa), ZEFQ - Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen, doi.org/10.1016/j.zefq.2019.07.006
  • Markus Schuler, Leopold Hentschel: Lebensqualität beim kolorektalen Karzinom – Was wir noch lernen können, Journal Onkologie 4/2019

2018

  • Marieke van Leeuwen, Olga Husson, Paola Alberti, Juan Ignacio Arraras,  Olivier L. Chinot, Anna Costantini, Anne-Sophie Darlington, Linda Dirven, Martin Eichler, Eva B. Hammerlid, Bernhard Holzner, Colin D. Johnson, Meropi Kontogianni, Trille Kristina Kjær, Ofir Morag, Sandra Nolte, Andrew Nordin, Andrea Pace, Monica Pinto, Katja Polz, John Ramage, Jaap C. Reijneveld, Samantha Serpentini, Krzysztof A. Tomaszewski, Vassilios Vassiliou, Irma M. Verdonck-de Leeuw, Ingvild Vistad, Teresa E. Young, Neil K. Aaronson, Lonneke V. van de Poll-Franse: Understanding the quality of life (QOL) issues in survivors of cancer: towards the development of an EORTC QOL cancer survivorship questionnaire, Health and Quality of Life Outcomes (2018) 16:114, doi.org/10.1186/s12955-018-0920-0

2017

  • Markus Schuler, F. Trautmann, M. Radloff, L. Hentschel, T. Petzold, M. Eberlein-Gonska, G. Ehninger, J. Schmitt (2017) Implementation and first results of a tablet-based assessment referring to Patient-Reported Outcomes in an inpatient cancer care unit. Z. Evid. Fortbild. Qual. Gesundh.wesen (ZEFQ).
  • M. Schuler, J. Schildmann, F. Trautmann, L. Hentschel, B. Hornemann, A. Rentsch, G. Ehninger, J. Schmitt (2017) Cancer patients' control preferences in decision making and associations with patient-reported outcomes: a prospective study in an outpatient cancer center. Support Care Cancer.

2016

  • F. Trautmann, L. Hentschel, B. Hornemann, A. Rentsch, M. Baumann, G. Ehninger, J. Schmitt, M. Schuler (2016) Electronic real-time assessment of patient-reported outcomes in routine care – first findings and experiences from the implementation in a comprehensive cancer center. Supportive Care in Cancer, 24(7):3047-3056.
  • M. Schuler, F. Trautmann, M. Radloff, R. Schmädig, L. Hentschel, M. Eberlein-Gonska, T. Petzold, H. Vetter, S. Oberlack, G. Ehninger, J. Schmitt (2016) Implementation of a mobile inpatient quality of life (QoL) assessment for oncology nursing. Supportive Care in Cancer, 24(8):3391-9.

Kongressbeiträge

2021

  • Martin Eichler, Bisherige Ergebnisse der PROSa-Studie (Sarkomkonferenz, Nov. 2021, Berlin, Vortrag)
  • Martin Eichler, HEALTH-RELATED QUALITY OF LIFE PREDICTS 1-YEAR-SURVIVAL IN SARCOMA PATIENTS (Connective Tissue Oncology Society (CTOS), Nov. 2021, online, Vortrag)
  • Martin Eichler, Die Lebensqualität von Sarkompatien:innen. Annäherung an ein komplexes Thema (Göttinger Sarkomsymposium, Sept. 2021, Vortrag)
  • Martin Eichler, Finanzielle Probleme von Sarkompatienten und assoziierte Faktoren (Kongress der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi), Sept. 2021, online Vortrag)

2020

  • Martin Eichler et al.  Aspekte der Lebensqualität von SarkompatientInnen - Ergebnisse der PROSa-Studie. Vortrag auf dem Deutschen Krebs Kongress, Februar 2020.
  • Leopold Hentschel. Therapieverzicht. Vortrag auf dem Deutschen Krebs Kongress, Februar 2020.
  • Leopold Hentschel. Krebs und Psychologie? Vortrag auf dem Deutschen Krebs Kongress, Februar 2020.

2019

  • Martin Eichler et al. Baseline Resultate der deutschlandweiten Versorgungsforschungsstudie PROSa – Versorgungsqualität und patientenberichtete Outcomes (Vortrag). Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie, Okt. 2019, Berlin
  • Martin Eichler et al. Die Dauer von Ethikvoten in Deutschland – am Beispiel einer nicht–interventionellen Beobachtungsstudie mit 44 teilnehmenden Zentren (Vortrag). Kongress der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi), Sept. 2019, Ulm
  • Leopold Hentschel et al. Supportive intervention to improve quality of life (QoL) for patients with soft tissue sarcoma (STS) undergoing palliative treatment: a multicenter, cluster-randomized, controlled trial within the German Interdisciplinary Sarcoma group (Vortrag). Jahrestagung der DGHO.

2018

  • Leopold Hentschel et al. Quality of Life in patients with soft tissue sarcoma undergoing palliative treatment – a multicenter, cluster-randomized trial within the German interdisciplinary Sarcoma group (GISG-12). Jahrestagung der ESMO.

2017

  • Freya Trautmann et al. (2017) Erfassung und Nutzung von Patient-Reported Outcomes in der Routineversorgung: Ein Praxisbeispiel zu Entwicklung und Implementierung eines Tablet-gestützten Befragungsinstrumentes. 3. Interdisziplinärer Kongress "Quality of Cancer Care“.
  • Leopold Hentschel et al. Elektronische Erfassung patientenberichteter Schmerzen und Barrieren für eine suffiziente Schmerztherapie in der onkologischen stationären Routineversorgung. Jahrestagung der DGHO.

2016

  • Freya Trautmann et al. (2016) Implementierung einer elektronischen Patientenbefragung zur Erfassung von Patient-Reported Outcomes (PRO) und Lebensqualität in der onkologischen Routineversorgung. 15. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung.
  • Freya Trautmann (2016) Utilization of the German skin cancer screening program and effects on melanoma incidence and disease severity – a secondary data-based analysis. 11. Jahrestagung der DGEpi.
  • Leopold Hentschel et al. (2016): Patient-directed intervention to improve quality of life for patients with soft tissue sarcoma undergoing palliative treatment: a multicenter, cluster-randomized, controlled trial of the German Interdisciplinary Sarcoma Group (YonLife trial). 21. Jahrestagung der Connective Tissue Oncology Society (CTOS).

2015

  • Hentschel, L. et al. (2015) Early electronic screening for psychological distress and need for psychooncological support in a Comprehensive Cancer Center. Jahrestagung der DGHO.
  • Trautmann, F. et al. (2015) Cancer patients' preferences regarding control in decision making and possible determinants - Findings from a German outpatient cancer center. 14. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung. doi: 10.3205/15dkvf247

2014

  • Hentschel, L. et al. (2014) RealPRO: Establishing an electronic real-time assessment and immediate usability of Patient Reported Outcomes at a Comprehensive Cancer Center. Jahrestagung der DGHO.

Dipl. Psych. Beate Hornemann
Leitung

Dr. phil. Martin Eichler, MSc. Epidemiologie
Wissenschaftliche Leitung
Tel.: +49 (0)351 458 19057
E-Mail: martin.eichler(at)uniklinikum-dresden.de

Tina Hennig
Medizinische Dokumentationsassistentin
Tel.: +49 (0)351 458 3319
E-Mail: tina.hennig(at)ukdd.de

Dipl. Psych. Leopold Hentschel
Wissenschaftliche Mitarbeiter


Charis Sura, MSc. Psych.
wissenschaftliche Mitarbeit


Roman Schmädig
wissenschaftliche Mitarbeit/ Pflege

Franziska Dietzsch, MSc. Psych.
Wissenschaftliche Mitarbeit


André Wellesen
Informatik und Anwendungsentwicklung


Theresa Müller, BSc. Psych.
studentische Hilfskraft