Forschungsstruktur
Im Einklang mit der Strategie der klinisch-translationalen Krebsforschung des One NCT (sechs NCT-Standorte in ganz Deutschland) ist die Forschungsstruktur des NCT/UCC Dresden durch drei Innovationspipelines geprägt:
(1) Lokale Präzisionstherapie, bestehend aus Radioonkologie und Chirurgischer Onkologie
(2) Zelluläre Immuntherapie
(3) Molekulare Präzisionsonkologie mit Schwerpunkt auf somatischem und erblich bedingtem Krebs
Innovative Ergebnisse, die innerhalb der Pipelines generiert werden, fließen kontinuierlich in multizentrische, klinisch-translationale NCT-Studien ein. Das Studiendesign wird erfolgreich von Patientenvertretenden unterstützt.
Neben diesen drei Hauptpipelines bilden die Bereiche Pädiatrische Onkologie, Psychosoziale Onkologie, Patientenberichtende Ergebnisse und Klinische Künstliche Intelligenz starke Forschungsprogramme, die sich über alle Innovationspipelines erstrecken.
Die leistungsstarke Infrastruktur und Plattformen für klinische Studien des NCT/UCC, die alle drei Innovationspipelines unterstützen, schaffen ein außergewöhnliches Umfeld, um die Umsetzung einer hochgradig personalisierten Onkologie auf mehreren Ebenen zu fördern.
Patientenorientierte priorisierte Forschungsthemen (PRT) und priorisierte Tumorentitäten (PDA) – definiert durch spezifische Forschungsfelder und Tumorentitäten – gewährleisten den effizienten und kontinuierlichen Transfer interdisziplinärer, personalisierter und innovativer Erkenntnisse vom Labor zum Krankenbett und zurück.
Alle drei Innovationspipelines profitieren vom Portfolio des NCT Overarching Clinical Translational Trial Programm (OCT2), das den raschen Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in klinische Anwendungen unterstützt, indem es klinisch relevante, international wettbewerbsfähige, hochmoderne wissenschaftliche und translationale klinische Studien finanziert.