Die randomisierte Phase-3-Studie SUPRAME vergleicht IMA203 (Anzutresgene Autoleucel) – eine autologe, PRAME-gerichtete TCR-T-Zelltherapie – gegen Investigator's Choice (Nivolumab ± Relatlimab, Pembrolizumab, Ipilimumab, Lifileucel oder Chemotherapie) beim vorbehandelten, nicht resezierbaren oder metastasierten kutanen Melanom. IMA203 erkennt via HLA-A*02:01-restringierten Peptid-MHC-Komplex ein intrazellulär prozessiertes PRAME-Epitop und löst eine hochspezifische zytotoxische T-Zellantwort aus; die Applikation erfolgt nach Lymphodepletion mit Cyclophosphamid/Fludarabin sowie niedrig dosiertem subkutanen IL-2. In der Phase-1b-Studie wurde eine bestätigte ORR von 56 % mit einer medianen Ansprechdauer von 12,1 Monaten bei stark vorbehandelten Melanompatienten erreicht. Einschlusskriterien: HLA-A*02:01-positives kutanes Melanom (inkl. akral), ECOG 0–1, Progression nach =1 PD-1-Inhibitor, bei BRAF-Mutation Vorbehandlung mit BRAF ± MEK-Inhibitor erforderlich.
Die SUPRAME-Studie untersucht eine neuartige Immuntherapie namens IMA203 beim fortgeschrittenen schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom), der auf eine vorherige Immuntherapie nicht mehr angesprochen hat. Dabei werden dem Patienten eigene Immunzellen entnommen, im Labor gezielt gegen den Tumormarker PRAME „trainiert" und nach einer kurzen Vorbehandlung wieder infundiert – eine sogenannte personalisierte Zelltherapie. In einer Vorstudie sprachen über die Hälfte der behandelten Patienten auf diese Therapie an. Teilnehmen können Patienten mit einem bestimmten Gewebetyp (HLA-A*02:01) und gutem Allgemeinzustand, die bereits mindestens eine Immuntherapie erhalten haben.