ZaiLab-DLLEVATE

Thorakale Tumoren
Kleinzelliges Lungenkarzinom
Systemtherapie ab 2. Linie (metastasierte Erkrankung)
DLLEVATE (ZL-1310-003, NCT07218146) ist eine internationale, multizentrische, randomisierte, offene Phase-3-Studie, die Zocilurtatug Pelitecan (ZL-1310), ein DLL3-gerichtetes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat, im Vergleich zur Investigator's-Choice-Therapie bei Patient:innen mit rezidiviertem kleinzelligem Lungenkarzinom (SCLC) untersucht. Eingeschlossen werden erwachsene Patient:innen mit histologisch oder zytologisch gesichertem SCLC, die nach einer platinbasierten Erstlinientherapie oder nach einer Zweitlinientherapie mit Tarlatamab eine dokumentierte Progression aufweisen, einen ECOG-Performance-Status von 0–1 sowie eine Lebenserwartung von mindestens drei Monaten haben. Der Tumorstatus wird mittels Biopsie oder archiviertem Tumorgewebe beim Screening dokumentiert; messbare Erkrankung nach RECIST v1.1 ist erforderlich. Primäre Endpunkte sind die Objektive Ansprechrate (ORR) nach BICR gemäß RECIST v1.1 für die Interimsanalyse sowie das Gesamtüberleben (OS) als primäre Analyse. Wichtige sekundäre Endpunkte umfassen Ansprechdauer (DoR), progressionsfreies Überleben (PFS) und Sicherheit. Sponsor der Studie ist die Firma Zai Lab.
DLLEVATE ist eine internationale Phase-3-Studie, die den Wirkstoff Zocilurtatug Pelitecan (auch ZL-1310 genannt) bei Patientinnen und Patienten mit einem erneut aufgetretenen kleinzelligen Lungenkarzinom untersucht. Zocilurtatug Pelitecan ist ein sogenanntes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat, das gezielt gegen ein Merkmal auf der Oberfläche der Krebszellen (DLL3) gerichtet ist. Ziel der Studie ist es herauszufinden, ob dieses Medikament wirksamer ist als die vom behandelnden Arzt gewählte Standardtherapie. Teilnehmen können erwachsene Patientinnen und Patienten, deren Erkrankung nach einer platinbasierten Chemotherapie oder nach einer Vorbehandlung mit Tarlatamab erneut fortgeschritten ist. Die Teilnehmenden werden nach dem Zufallsprinzip einer von zwei Behandlungsgruppen zugeteilt. Untersucht wird unter anderem, wie viele Patientinnen und Patienten auf die Behandlung ansprechen und wie lange sie insgesamt leben.