BioBank Dresden

Die BioBank Dresden (BBD) ist am Campus des Universitätsklinikums Dresden angesiedelt. Innerhalb der BBD wird qualitätsgesichert und datenschutzkonform Biomaterial von Patienten und gesunden Probanden aufgearbeitet und gelagert.  Zur BBD gehören die Tumor- und Normalgewebebank (TNTB) und die Dresden Integrated Liquid Biobank (DILB).

Ziel der BBD ist es, Wissenschaftlern eine umfassende Sammlung von Gewebe- und Flüssigproben sowie assoziierter Daten zur Verfügung zu stellen. Dies ist eine wichtige Basis für die Forschung am Standort Dresden sowie in standortübergreifenden Kooperationen. Der Fokus der BBD liegt dabei in der Unterstützung von Forschungsgruppen im Bereich der Onkologie, damit zukünftig Krebs verhindert bzw. besser geheilt und therapiert werden kann.  

Tumor- und Normalgewebebank (TNTB)

Die TNTB ist eine zentrale Gewebebiobank, in der hauptsächlich solides Tumorgewebe eingelagert wird. Sie ist an das Institut für Pathologie angegliedert und nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.

Dresden Integrated Liquid Biobank (DILB)
Die DILB ist eine zentrale Flüssigbiobank, in der ausschließlich Flüssigbiomaterialien automatisiert aufgearbeitet werden. Die Lagerung erfolgt zentral in vollautomatischen Stickstofflagersystemen. Die DILB ist an das Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (IKL) angegliedert.

Gewebe und Flüssigproben werden durch Ärzte im Kontext der Routinediagnostik und -therapie aus Operationen, Biopsien, Knochenmarkpunktionen, Liquor-, Pleura-, Peritonealpunktionen, Blut- oder Urinabnahmen gewonnen. Voraussetzung für die Lagerung in der BBD ist die informierte und schriftliche Einwilligung des Patienten.  Die Verwaltung der Materialien und dazugehöriger Daten erfolgt zentral durch ein professionelles Biomaterial-Informations- und Managementsystem (CentraXX, Fa. Kairos). Die BBD verfügt über ein Datenschutzkonzept und ein Ethikvotum.

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