In einer Übersichtsarbeit wurden über 13.000 Publikationen zu diesem Themenbereich analysiert. Daraus extrahierten Wissenschaftlerinnen 32 Empfehlungen für eine langfristige, effiziente und passgenaue Nachsorge junger Betroffener.
Beim mittlerweile 7. NCT/UCC-Benefizlauf am 2. September im Großen Garten gingen rund 950 Läuferinnen und Läufer an den Start. Gemeinsam knackten sie erstmals die 10.000 Kilometer-Marke und legten genau 10.698 Kilometer zurück. Stand jetzt konnten rund 41.000 Euro an Spenden erzielt werden.
Dr. Helena Jambor, Molekularbiologin an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Graubünden in Chur und der Medizinischen Fakultät der TU Dresden mit dem NCT/UCC Dresden, hat jetzt eine praxisorientierte Checkliste erstellt, die Forschenden hilft, wissenschaftliche Abbildungen verständlich und effektiv zu gestalten. Die Arbeit dazu sowie die Checkliste wurden kürzlich in der Fachzeitschrift Nature Cell Biology veröffentlicht.
Das NCT fördert einen vielversprechenden Therapieansatz für Patient:innen mit fortgeschrittenen soliden Tumoren: Eine neu entwickelte TCR-T-Zelltherapie wird ab 2027 in der multizentrischen ToMA4TA1-Studie erstmals klinisch geprüft.
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT/UCC) Dresden bietet im Rahmen einer klinischen Studie ab sofort Patientinnen und Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) die Teilnahme an einer innovativen Behandlung mit einem individualisierten mRNA-basierten Krebsimpfstoff nach einer Operation an.
Die Studie ist Teil des Förderschwerpunktprogramms „Langzeitüberleben nach Krebs – Datenerhebung und Datenanalyse“ der Deutschen Krebshilfe (DKH). Die Stiftung fördert derzeit insgesamt fünf Projekte in einer Gesamthöhe von drei Millionen Euro.
Am Freitag, 20. Juni lädt die 22. Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften unter dem Motto „Die Nacht, die schlauer macht“ zwischen 17 und 24 Uhr ein, Forschung live zu erleben.
Über die Lebenssituation von Langzeitüberlebenden bei Sarkomen liegen bislang nur wenige wissenschaftliche Erkenntnisse vor. Forschende unter der Federführung des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT/UCC) Dresden wollen mit der Studie „PROSa+“ diese Lücke schließen und Bedarf sowie Risiken dieser Patient:innengruppe systematisch erfassen.
Eine interdisziplinäre Forschungsgruppe am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT/UCC) Dresden, einer gemeinsamen Einrichtung von Deutschem Krebsforschungszentrum (DKFZ), Medizinischer Fakultät der TUD, dem Universitätsklinikum Dresden und dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, konnte mit einer neuen Sequenziermethode eine humangenetische Diagnose für eine Familie stellen. Die Studie „Long-read genome and RNA sequencing resolve a pathogenic intronic germline LINE-1 insertion in APC“ der Hochschulmedizin Dresden wurde jetzt im „npj Genomic Medicine“ veröffentlicht.
Einer internationalen Forschungsgruppe unter Führung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT/UCC) Dresden ist es mit einer neuartigen Zelltherapie nun erstmals gelungen, in einer klinischen Phase-1-Studie einen Ansatz zu erproben, der auch bei soliden Tumoren erfolgversprechend ist. Die Ergebnisse wurden jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Nature Medicine veröffentlicht.
Die Weiterentwicklung molekularer Krebstherapien ist ein Schwerpunkt am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT/UCC) Dresden. Dabei ist unter anderem die Sequenzierung des Genoms von großem Interesse, bei der eine möglichst umfassende Analyse des Erbguts einer Zelle durchgeführt wird.
Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine aggressive Form von Blutkrebs, bei der auch nach einer Stammzelltransplantation ein hohes Rückfallrisiko besteht. Die jetzt von Wissenschaftler:innen aus Dresden und Kiel gestartete klinische Studie PIVOT untersucht, ob das Medikament Ivosidenib dabei helfen kann, das Risiko eines Rückfalls zu verringern und die Überlebenschancen von Patientinnen und Patienten zu verbessern.
Universitätsklinikum Dresden startet im Modellvorhaben Genomsequenzierung zur umfassenden Diagnostik und Therapiefindung. Erstmals genomweite Analyse des gesamten Erbguts im Rahmen der wissensgenerierenden Versorgung. Chance für individuelle Therapien und passgenaue Diagnostik.
Mit der Ausstellung „Vom Schatten ans Licht“ näherten sich in den Jahren 2023/24 sechs Meisterschülerinnen und -schüler der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) dem Thema Krebs. Nachdem die Arbeiten von Eric Beier, Noemi Durighello, Hanne Lange, Michael Merkel, Julia Schmelzer und Tillmann Ziola ein Jahr lang im NCT/UCC Dresden zu sehen waren, geht die Ausstellung ab dem 4. Februar auf Tour. Zunächst ist sie für knapp vier Wochen in der Dresdner Altmarkt-Galerie zu sehen.
Um die Kommunikation zwischen Ärztinnen und Ärzten sowie Betroffenen zu verbessern, haben Forschende des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT/UCC) Dresden und der Fakultät Psychologie der Technischen Universität Dresden jetzt visuelle Hilfen zum Verständnis von Behandlungsplänen entwickelt.
Die Patienten-Experten Akademie für Tumorerkrankungen (PEAK), ein einzigartiges Schulungsprogramm für und mit Patient:innen und ihren Vertreter:innen, wird künftig unter dem Dach des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) geführt.
Im NCT beginnt im Jahr 2025 die Rekrutierung für RATIONALE. Die Studie untersucht die Vorteile einer molekular gesteuerten Behandlung für Patientinnen und Patienten mit seltenen Krebserkrankungen.
Forschende aus Dresden wollen Sensoren, die bislang nur im Quantencomputing und der Quantenkommunikation zum Einsatz kommen, in den OP-Saal bringen. Ein EU-Grant über fünf Millionen Euro mit einer Laufzeit von vier Jahren unterstützt das Konsortium bei der Entwicklung und Implementierung dieser Technologie.
Rund 500 Gäste besuchten am 22. November in der Dresdner Lukaskirche das Benefizkonzert „Takte gegen Krebs“ 2024. Versprochen war ein klassischer Abend mit Werken von Bach und Tschaikowski, durchsetzt mit Moderne und Mittelalter – so lange die Takte reichten.