Forschende aus Dresden wollen Sensoren, die bislang nur im Quantencomputing und der Quantenkommunikation zum Einsatz kommen, in den OP-Saal bringen. Ein EU-Grant über fünf Millionen Euro mit einer Laufzeit von vier Jahren unterstützt das Konsortium bei der Entwicklung und Implementierung dieser Technologie.
Rund 500 Gäste besuchten am 22. November in der Dresdner Lukaskirche das Benefizkonzert „Takte gegen Krebs“ 2024. Versprochen war ein klassischer Abend mit Werken von Bach und Tschaikowski, durchsetzt mit Moderne und Mittelalter – so lange die Takte reichten.
Am 22. November findet das Benefizkonzert "Takte gegen Krebs" in der Dresdner Lukaskirche statt. In diesem Jahr laden die Musikerinnen und Musiker des Universitätsorchester Dresden und des Ensemble Consociati zu einem abwechslungsreichen Programm mit Werken von J.S. Bach, P.I. Tschaikowski und einer Uraufführung von Hiroki Tanaka ein. Das Benefizkonzert kommt einem Projekt am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT/UCC) Dresden zugute, das junge Menschen mit einer Krebserkrankung vernetzt.
Das Forbes-Magazin kürte im Dezember Dr. Fiona Kolbinger auf ihrer berühmten Liste „30 under 30 North America 2025“ zu den einflussreichsten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Mit ihrer Forschung an der Schnittstelle zwischen Chirurgie, Datenwissenschaften und Informatik entwickelt Kolbinger wegweisende KI-Methoden für eine verbesserte Behandlung bei schwierigen Operationen.
Ein Forscherverbund aus Cambridge (Großbritannien), Daejeon (Südkorea) und Dresden will dem Ursprung der klonalen Pathogenese mit dem gemeinsamen Projekt „ClonEScape“ auf den Grund gehen. Dafür erhalten Prof. Benjamin Simons (University of Cambridge), Dr. Maria Alcolea (University of Cambridge), Dr. Bon-Kyoung Koo (Institute for Basic Science) und Prof. Daniel Stange (TU Dresden) den renommierten ERC Synergy Grant verbunden mit einer Förderung in Höhe knapp 10 Millionen Euro.
Digitalisierung spielt auch im Labor eine zunehmend wichtige Rolle. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Datenanalyse erweitert die Möglichkeiten in den Bereichen Diagnostik und individualisierte Therapien erheblich. Die Deutsche Gesellschaft für klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) verleiht deshalb den Förderpreis Digitales Labor für herausragende wissenschaftliche Leistungen.
18.09.2024: Der Biochemiker Oliver Bruns (NCT/UCC Dresden) und die Chemikerin Ellen Sletten (UCLA) werden für ihre Forschung an einer neuen medizinischen Bildgebungstechnologie im kurzwelligen Infrarotbereich von der Helmholtz-Gemeinschaft und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft mit dem Helmholtz High Impact Award 2024 ausgezeichnet. Das von ihnen entwickelte Verfahren hat das Potenzial, das operative Entfernen von Tumoren deutlich zu verbessern. Bei der gestrigen Preisverleihung in Berlin wurde den beiden Wissenschaftler:innen der mit 50.000 Euro dotierte Preis für ihre interdisziplinären Forschungsarbeiten übergeben.
30.08.2024: Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter der Leitung von Prof. Oliver Bruns (NCT/UCC Dresden), Dr. Andriy Chmyrov (NCT/UCC Dresden), Prof. Ellen Sletten (UCLA) und Prof. Christopher Rowlands (Imperial College London) erhält erneut eine hochkarätige Förderung der Chan Zuckerberg Initiative. Das Team will mit seiner Forschung die Bildgebung in tieferen Gewebeschichten verbessern.