In der vorliegenden Studie sollen die kurz- und mittelfristigen Folgen einer Protonentherapie auf kognitive Prozesse herausgestellt werden. In einem zweiten Schritt sollen diese Befunde mit einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen verglichen werden, die im Rahmen ihrer kurativen Hirntumor-Therapie keine Strahlentherapie erhalten haben (alleinige operative Therapie) sowie mit einer gesunden Kontrollgruppe. Somit wird erfasst, inwieweit sich diese Behandlungsmöglichkeiten hinsichtlich ihrer kurz- und mittelfristigen Folgen unterscheiden. Dabei werden Ansätze der Hirnforschung verwendet, die es ermöglichen, bereits kleine Veränderungen in den geistigen Leistungen sichtbar zu machen. Somit können Behandlungseffekte gut erfasst werden und dadurch zukünftig die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Hirntumoren verbessert werden.