BENITA

Gynäkologische Tumoren/ Mammakarzinom
Ovarialkarzinom
Register- und Supportiv-Studien
Bewegungs- und Ernährungsintervention bei Ovarialkarzinom – Entwicklung eines Versorgungskonzepts und Evaluation in der klinischen Routine (BENITA)
Eierstockkrebs ist die zweithäufigste gynäkologische Krebserkrankung bei Frauen und mit der höchsten Sterblichkeit verbunden. Meist sind ältere Frauen betroffen, und wegen der unspezifischen Symptome wird die Erkrankung oft erst spät erkannt. Die Patientinnen leiden häufig unter den Folgen von Bauchfellmetastasen wie Wassereinlagerungen im Bauchraum und dem Befall des Verdauungstraktes. Charakteristische Nebenwirkungen von Krankheit und Therapie sind Muskelschwund und Mangelernährung. Werden diese nicht behandelt, können sie chronisch werden. Dies erhöht das Risiko weiterer Symptome wie Schmerz, Depression oder Fatigue. Die Aufrechterhaltung der körperlichen Fähigkeiten und die Verbesserung des Ernährungszustandes könnten den Überlebenden helfen, auch weiterhin ein selbstbestimmtes Leben mit hoher Qualität zu führen. Zudem könnten die Verträglichkeit der Therapie und die anschließende Erholung verbessert werden.