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Gastrointestinale Tumore
Ösophagus und Magenkarzinom
Chirurgische Studien
Bei Patienten mit einem diagnostizierten Magentumor ist die Entfernung des Magens durch eine Operation notwendig. Der bisherige Standard ist die offene Durchführung dieser Operation über die Bauchhöhle. Diese Behandlung führt zu potenziell höheren Komplikationsraten, insbesondere bei älteren und übergewichtigen Patienten. Diese Komplikationen führen wiederum zu einer höheren Sterblichkeit, einer geringeren Lebensqualität, einem längeren Krankenhausaufenthalt und damit zu einer höheren Belastung des Gesundheitssystems. In den letzten Jahren hat sich die minimal-invasive Chirurgie („Chirurgie der kleinen Schnitte“ oder „Schlüssellochchirurgie“) rasant weiterentwickelt und ist in einigen Bereichen bereits der Standard, um Tumore des Magens zu entfernen. Mehrere Studien haben gezeigt, dass im Vergleich zum offenen Zugang weniger Komplikationen nach einem minimal-invasiven Eingriff auftreten, was auf kleinere Wunden, ein geringeres Operationstrauma, weniger Blutverlust, einen kürzeren Krankenhausaufenthalt und eine schnellere Wiederherstellung der Gesundheit zurückzuführen ist. Ziel dieser Studie ist es nachzuweisen, dass ein minimal-invasiver Eingriff schwere Komplikationen und Schmerzen verringert, eine bessere Bewegungsfähigkeit ermöglicht, die physischen und psychischen Fähigkeiten schneller wiederherstellt und einen kürzeren Krankenhausaufenthalt ermöglicht im Vergleich zur offenen Operation. Durch diese Studie werden Chirurgen besser in der Lage sein, Patienten über die Vorteile und Risiken beider Operationen anhand qualitativ hochwertiger Daten aufzuklären. Potenziell geringere Komplikationen werden mit einem kürzeren Krankenhausaufenthalt einhergehen, was wiederum die Belastung des Gesundheitssystems verringern würde.